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Lexikon

E

Epoche

Wenn der Modellbahner von Epochen redet, möchte er seinem Anlagenmotiv oder seiner Sammlung einen konkreten zeitlichen Rahmen geben. Das Problem an dieser Einteilung ist, dass dieser Rahmen zum Teil im Auge des Betrachters liegt, weshalb die Einteilung gelegentlich nach dem Wohnsitzland des jeweiligen Modellbahners zu unterscheiden ist. Es waren die epochalen Ereignisse beim Vorbild, die für die Zuordnung zu Epochen beim Modell verantwortlich sind.Bisher unterscheidet der Modellbahner (in Deutschland) sechs Epochen:Epoche I von den Anfängen der Eisenbahn 1835 über die Entstehung der Länderbahnen bis zur Gründung der Deutschen Reichsbahn im Jahr 1920 Epoche II von 1920 mit der Eingliederung der Länderbahnen in die Deutsche Reichsbahn bis in die Nachkriegszeit 1949. Epoche III von der Gründung der Deutschen Bundesbahn in Westdeutschland sowie der Überführung der Deutschen Reichsbahn als Staatsbetrieb der DDR 1949 bis unmittelbar vor der Einführung eines EDV-Nummernplanes nach UIC-Richtlinien 1968 bzw. 1970. Epoche IV beginnt jeweils mit der UIC-Nummerierung und endet mit dem Aufgehen von Reichs- und Bundesbahn in der Deutschen Bahn AG Ende 1993. Epoche V beginnt mit dem Start des ICE-Verkehrs im geeinten Deutschland und endet ca. 2007 mit dem Einführen der europaweit einheitlichen UIC-Bezeichnung für das gesamte Rollmaterial. Prägend war die Mehdornsche Bahnreform, bei der durch ihren Rückzug aus der Fläche die Bahn fit für die Börse machen sollte. Diese Epoche steht für massiven Rückbau von Gleisanlagen, der massiven Ausdünnung des Streckennetzes vor allem im Osten Deutschlands und damit einem Verschwinden der Vielfalt ca. Mitte der 1990er-Jahre. Epoche VI steht für den aktuellen europaweiten Schienenverkehr ohne Grenzen.Die teils unscharfe Abgrenzung hängt oft mit dem Fehlen eines wirklich definierbaren Zeitpunktes zusammen, wie es beim Beginn der Epoche V am deutlichsten wird, denn der erstreckt sich vom Mai 1990 bis Dezember 1993.

M

Modelleisenbahn I

Modellbahnen sind wahlweise Spielzeug fürim Herzen jung gebliebene, in Kindertagen stehen gebliebene, Ruhe vor der Ehefrau suchende, sich eine heile Welt schaffende, mit ihrem Geld nicht wohin wissende, unseren Umsatz steigernde, vielleicht auch nur aus Spaß an der eigenen Kreativität bastelndeMenschen, die einem Hobby frönen, das von allen anderen Mitmenschen schon etliche Male totgesagt wurde. Dennoch ziehen Modellbahnausstellungen jährlich zigtausende Besucher an und stellen damit die ungebrochene Attraktivität des Hobbys unter Beweis.

N

Nenngröße

Im Gegensatz zur Spurweite ist der Begriff Nenngröße ausschließlich der Modellbahn vorbehalten. Die Nenngröße bezeichnet gemäß den Normen Europäischer Modellbahnen (NEM) einen konkreten Maßstab im Vergleich zum Vorbild, ganz unabhängig von der Spurweite.Die in Europa (und deshalb auch bei uns im Onlineshop) gebräuchlichen Nenngrößen sind: Nenngröße Herkunft der Bezeichnung Maßstab II   zwei 1:22,5 I   eins 1:32 0   null 1:43,5 H0   halb-null 1:87 TT   table top ("auf der Tischplatte" 1:120 N   "nine" von 9 mm Regelspurweite 1:160 Z   der letzte Buchstabe als das Kleinstmachbare 1:220 T   "three" von 3 mm Regelspurweite 1:480Die Bezeichnung G verdrängt vor allem durch Marketingmaßnahmen für Gartenbahnen die Nenngrößenbezeichnung II. Korrekterweise ist sie nur auf meterspurige Modelle der Nenngröße II, also IIm, anzuwenden. Da es an regelspurigen Modellen der Nenngröße II am Markt weitgehend fehlt, finden Sie Modelle in IIm in unserem Shop als "G".

R

RAL-Farben

Nein, die Idee zu einem Katalog mit genormten Farben geht nicht auf Deutschlands und Österreichs berühmt-berüchtigsten Maler oder Anstreicher zurück.Jeder führt's im Munde, aber wo kommt's her?Man kennt das: Ein Teil hat einen Schaden und braucht neuen Lack. Früher mussten dazu aufwendig Farbmusterkarten gemacht werden. Einmal, zweimal, dreimal - bis der Kunde mit der Anmischung des Handwerkers zufrieden war. Im Industriezeitalter und somit in Zeiten vergleichbarer, genormter Teile eigentlich ein Unding. Deshalb verwundert es schon, dass es bis 1927 gedauert hat, bis der "Reichsausschuß für Lieferbedingungen" einen Katalog von seinerzeit 40 Farben aufgestellt hat, die gut preußisch regeln sollten, was wie auszusehen hat: Maschinen, Türen und Tore, Uniformen, Decksanstriche, militärisches Gerät und eben auch Lokomotiven und Waggons der Eisenbahn, schließlich war die bunte Länderbahnzeit schon ein paar Jahre Geschichte.Inzwischen sind es 215 Farbtöne, die als RAL Classic bezeichnet werden, mit RAL Design und RAL Effect ist völlig Neues hinzugekommen. Und ein Urgestein wie RAL 4000 Violett, markante Zierfarbe des Rheingolds oder des Henschel-Wegmann-Zuges, musste den erlauchten Club verlassen. Die 4000 ist keine RAL-Farbe mehr!In der DDR wurden 1955 die TGL (Technische Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen) eingeführt. An den Namen der 40 Grundfarben änderte sich fast nichts. Aber bei den Nummern ging man völlig eigene Wege.

S

Spurweite

Die Spurweite ist das kleinste Maß zwischen den Köpfen der sich gegenüberliegenden Fahrschienen eines Gleises, gemessen bis 14 mm unter Schienenoberkante.Wesentliche Spurweiten sindNormalspur (auch Regelspur oder Vollspur) mit 1435 mm Schmalspur bezeichnet alle Spurweiten unterhalb der Regelspur Breitspur bezeichnet Spurweiten oberhalb der RegelspurDabei gibt es normierte Toleranzen: Als Spurverengung wird eine Unterschreitung des Grundmaßes bezeichnet. Erlaubt sind hierbei nur 5 mm. Als Spurerweiterung werden Überschreitungen des Grundmaßes bezeichnet. Dabei sind auf regelspurigen Hauptbahnen Toleranzen bis 30 mm, bei Nebenbahnen 35 mm erlaubt. Bei Schmalspurbahnen erlaubt sind 25 mm (Meterspur inkl. 900 mm) und 20 mm bei 750-mm-Schmalspurbahnen.